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„Einer Herausforderung habe ich mich schon immer gern gestellt“.

Ben Brungsdahl ist mit Leib und Seele Künstler. Den ganzen Stress der vielen Ausstellungen hat er über und will eigentlich nur noch in Ruhe an seinen Skulpturen arbeiten. Er beschließt eine Auszeit zu nehmen und plant in Lichterhaven seiner Arbeit nachzugehen. Er mietet sich eine Lagerhalle am Hafen und ein altes Haus. Er bringt auch Boss mit, einen sturen und jungen amerikanischen Bulldoggenrüden. Die Beiden sind noch ganz frisch zusammen, weil Ben den Hund aus einem ganz schlimmen Zuhause gerettet hat. Aber leider kennt sich Ben mit Hunden so gar nicht aus. Da ist es natürlich ganz toll, dass in dem kleinen beschaulichen Ort an der Nordseeküste eine Hundeschule ist. Christina Messner hat nicht nur ein Herz für Hunde, sie ist auch eine regelrechte Hundeflüsterin. Sie geht in ihrem Beruf auf. Genau so eine Frau brauchen die Beiden wirklich dringend.

Die erste Begegnung geht dann aber mal ganz schön daneben. Aber es gibt einen zweiten Versuch. Schnell erkennt Christina, dass Boss wirklich eine Harte aber liebevolle Hand braucht und erklärt sich bereit, seine Ausbildung zu übernehmen. Dass der Hund aber so schwer zu händeln ist, hat selbst Christine nicht geglaubt. Mit viel Liebe und den richtigen Anweisungen kommen sie sich schnell näher und Boss lernt schnell. Auch Ben gibt sich die größte Mühe, die Vorschläge die Christine macht, umzusetzen. Aber Boss ist wirklich ein ganz schwieriger Fall. Langsam aber sicher nähern sich die Beiden an und nicht nur Hund und Herrchen, nein auch Herrchen und Hundetrainerin.

Da ist natürlich Chaos vorprogrammiert. Beide wollen eigentlich keine feste Bindung, aber kann das gutgehen? Ist es möglich allen guten Vorsätzen zum Trotz zu handeln? Dann bekommt Ben einen großen Auftrag und nun muss er entscheiden, was er mit seinem Leben machen will. Wie er sich entscheidet, verrate ich jetzt natürlich nicht. Lest selbst.

Fazit:

Die Autorin Petra Schier schreibt hier einen herzerfrischenden Liebesroman. Sie nimmt mich mit an die Nordsee in den kleinen Ort Lichterhaven. Ich folge ihr problemlos und begleite die Protagonisten in ihrer Geschichte.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig lesbar. Die Geschichte ist vielschichtig. Einen großen Raum nimmt hier die Stimme von „Boss“ ein, für mich ein wenig zu viel. Am Anfang erfahren wir, wie es dem jungen Hund „Boss“ ergangen ist, das fand ich wichtig und interessant. Aber mir gefiel es dann nicht so gut, dass einfach alles von ihm kommentiert wurde. Ich mag es, wenn man mit seinem Tier spricht, hier war es mir einfach zu viel. Manchmal ist weniger mehr.

Alle Figuren beschreibt die Autorin sehr genau und mit sehr viel Gefühl. Einige kennen wir schon aus „Körbchen mit Meerblick“. Ich fühle, leide oder lache mit ihnen. Auch die Umgebung ist wunderbar beschrieben. Ich als Leser schließe die Augen und sehe das Meer und rieche das Salz. Meine Lieblingsprotagonistin ist hier eindeutig Christina. Eine starke Frau mit so einem großen Herzen für die Hunde und Menschen.

Ein schöner Roman, den man toll draußen auf der Terrasse oder im Sommerurlaub lesen kann. Hier vergebe ich gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Vier Pfoten am Strand
Vier Pfoten am Strand
Petra Schier
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