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Von Anfang an steht die kleine und sehr sonderbare Buchhandlung von Mr. Penumbra im Mittelpunkt, die gleich die Neugier des Lesers weckt und einem auch im Verlauf Geschichte nicht mehr los. Zuerst einmal erfahren wir jedoch ein bisschen was über unseren Protagonisten Clay...wie er zu seinem Job in der Buchhandlung gekommen ist, was er davor gemacht hat und auch allgemeine Informationen zu seinem Leben. Für manche könnte das vielleicht ein wenig langweilig sein, aber der Autor hat es mit seinem wunderbar flüssigen und humorvollen Schreibstil geschafft mich zum Weiterlesen anzutreiben.

Als die Geschichte schließlich richtig beginnt, richtet sich der Blick des Lesers hauptsächlich auf Mr. Penumbra und seine Buchhandlung, denn Clay fällt bereits nach wenigen Tagen einige seltsame Dinge auf. Besonders die Kunden, die in unregelmäßigen Abständen bei ihm auftauchen und ihn nach Büchern fragen, die in drei Stockwerke hohen Regalen aufbewahrt werden, geben ihm ein Rätsel auf. Vor allem nachdem er wenig später einen Block in eines dieser Bücher wirft und statt einem zusammenhängendem Text nur endlose Reihen von Buchstaben entdeckt. Was hat es damit auf sich? Mithilfe seiner Freunde beschließt er dem Geheimnis auf die Spur zu gehen und des Rätsels Lösung zu finden…

Ich war wirklich gefesselt und super neugierig, was hinter der kleinen geheimnisvollen Buchhandlung, ihrem Inhaber und ihren Kunden steckt, sodass ich immer weiter und weiter gelesen habe. Dabei entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung, wie ich es beim Lesen des Klappentexts vermutet hatte. Gerade das fand ich gut, da nicht voraussehen konnte, wie die Story weitergeht. Ich musste mich überraschen lassen und auf den Ideenreichtum des Autors verlassen. In der Mitte des Buches knickt die Handlung dann jedoch ein wenig ein und verliert zunehmend an Spannung. Ich hatte irgendwie nicht mehr den Drang unbedingt weiterlesen zu müssen. Außerdem war es mir zu viel Technik/Mathematik und Google (fragt mich bitte nicht, wie oft ich dieses Wort gelesen habe). Bei den teils etwas komplizierten Erklärungen habe ich schließlich ganz abgeschaltet.
Zum Ende hin wurde es glücklicherweise wieder besser und die Seiten konnte nicht schnell genug umgeblättert werden, was mich über den zähen und langweiligen Mittelteil hinweg sehen ließ.

Mein Fazit

„Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan erzählt eine spannende Geschichte über eine kleine Buchhandlung die wie ihr Besitzer voller Rätsel steckt, denen man als Leser nur zu gerne auf den Grund geht. Die Richtung, die die Handlung letztendlich einschlägt, ist absolut unvorhersehbar und mit der einen oder anderen Überraschung versehen. Nach einer mitreißenden ersten Hälfte, verliert der Mittelteil leider zunehmend an Spannung und zieht sich daher ganz schön dahin. Das Ende kann diese kleine Durststrecke jedoch wieder einigermaßen ausbügeln, sodass ich ganz zufrieden aus dieser Geschichte gehe.
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
Robin Sloan
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