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In Blutgöttin von Daniela Winterfeld geht es um 4 Helden in einer trostlosen Welt- in der eine derartige Dürre herrscht, dass Wasser das höchste gut ist. Jede Person muss dabei um ihr eigenes Leben und das ihrer Lieben kämpfen. Nebenbei erfahren wir etwas darüber warum diese Welt so grausam ist und wie es zu der Dürre kam.

*Meine Meinung:*

Mich persönlich hat das Buch nicht umgehauen. In der Leserunde waren aber viele vollaufbegeistert von dem Buch. Ich denke, dass Buch ist ideal für Leser/innen die auf Dark Fantasy stehen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Und auch wenn ich es schwer fand mich in die Einzelnen Beziehungen hineinzufühlen werden die dunklen Seiten und die düstere Atmosphäre sehr gut herübergebracht. Fast schon zu gut, denn das lesen des Buches hat mich irgendwie in eine düstere Stimmung versetzt. Ich denke, man muss so etwas mögen.

Mir persönlich war aber die Geschichte zu düster, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, das die unglückliche, trostlose Grundstimmung sich verändert. Obwohl es Lichtblicke gab ist dies meiner Meinung nach aber nicht passiert.

Fans von einer Priese Liebesgeschichte in jedem Buch kommen nicht wirklich auf ihre Kosten. In diesem Buch gibt es zwar auch Liebesbeziehungen, weil aber das Buch aus mehr als 4 Perspektiven erzählt wird und so viel erzählt wird, werden diese so schnell beschrieben das sie meist schon zuende sind bevor ich anfangen konnte mitzufühlen. Dies tut dem Buch aber keinen Abbruch, da der Fokus ganz klar nicht darauf liegt und das Buch auch nicht davon lebt.

Magische Elemente kommen relativ wenig vor, das Grundsetting ist eher eine andere Welt in der es andere Götter und auch vereinzelt andere Kreaturen- wie die interessanten Pamuschkrieger die auf Katzen reiten- gibt.

Nachdem man gegen Ende des Buches erfährt, warum das Wasser verschwindet, wird es noch einmal richtig interessant.
Auch der Epilog hat mich- obwohl ich wie gesagt von dem Buch an sich nicht ganz überzeugt bin- neugierig gemacht.

*Fazit*

Zunächst einmal muss man „düstere“ Bücher mit mehreren brutalen Szenen mögen. Davon abgesehen ist aber die Grundidee sehr gut- so gut das man am Ende des Buches mit dem Epilog wieder neugierig darauf gemacht wird wie es weitergeht. , und auch an dem Schreibstil kann ich nichts bemängeln, aber ich glaube ich hätte es insgesamt besser gefunden, wenn die Geschichte nur aus einer Perspektive- höchstens aus zwei erzählt worden wäre und die einzelnen Beziehungen und Emotionen besser nachfühlbar gewesen wären.
Die Quellen von Malun 01. Blutgöttin
Die Quellen von Malun 01. Blutgöttin
Daniela Winterfeld
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