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Kiki ist neu auf der Schule, der zeitliche Ablauf war jedoch etwas verwirrend. Mal kam es so rüber, als wäre sie schon zwei, drei Wochen dort, dann wieder erst einige Tage. Kiki selbst war mir sehr sympathisch. Sie reagiert realistisch auf alles Neue. Höchstens eine Reaktion war mir etwas übereilt, da es doch ziemlich merkwürdig erscheint. [Spoiler: Hier spreche ich auf ihren Engels-Vater an, den sie so schnell als einen akzeptiert, obwohl er ein so jugendliches Aussehen besitzt. Es könnte aber auch an seinem Erwachsenen Verhalten liegen.] Aber vermutlich ist diese Reaktion einfach Ansichtssache.

Die beste Freundin Gina war meiner Meinung nach eins der Highlights in diesem Buch. Sie hat immer einen guten Spruch zum Kontra geben und einen tollen Humor. Die Mülleimer-Szene brachte mich ziemlich zum Lachen! Und dennoch hat sie unter dieser Fassade einen weichen Kern. Es hat mir sehr gefallen, dass auch die anderen Figuren gut ausgebaut wurden und nicht nur die Hauptprotagonisten.

Der Handlungsverlauf ist spannend und nur teilweise vorhersehbar.

Was mir leider gar nicht gefallen hat, war das zu kurze Ende. Als ich auf den letzten 20 Seiten angekommen war, schaute ich skeptisch auf die wenigen Seiten. „Da soll das komplette Ende rein passen?“ Ich habe sogar nachgeschaut, ob es nicht vielleicht eine Fortsetzung gibt! Aber nein, das war das Ende (wobei das Buch meiner Meinung nach einiges Potenzial für einen zweiten Teil hat)! Und so kam es dann auch, meiner Meinung nach war das Ende viel zu schnell. Der riesen Kampf wurde zwar durch eine originelle Idee umgesetzt, aber dennoch fehlte mir etwas. Es war alles viel zu schnell. Das Zeitgefühl, das beschrieben wurde, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Dann nach dem Kampf gibt es wieder eine kleine Sequenz die genau am früheren Teil der Geschichte anknüpft und gut umgesetzt ist. Aber dann? Es gibt eine krasse Wendung die einfach als „Ist halt so“ abgestempelt wird. Das hat mir nicht ganz so gefallen. Ich hätte mir da noch etwas mehr Gespräche gewünscht.

Besonders nach dem 400 Seiten vorher für alles genügend Zeit in Anspruch genommen wurde, auf die 20 Seiten mehr oder weniger, wäre es nicht angekommen.

Jetzt aber wieder zu etwas positivem! Die Autorin schreibt wirklich schön und erzählt die Geschichte und ihren Verlauf sehr gut (lassen wir das Ende einfach mal kurz weg).

Die Idee hinter der Geschichte finde ich auch toll, besonders die Idee das Finale so öffentlich darzustellen (nur kam es eben nicht richtig rüber).

Fazit: Rund um ist Sephonie – Zeit der Engel ein gelungenes Buch bestehend aus einem schönen Schreibstil, Spannung, Humor und Engeln. Das zu kurz geratene Ende zieht die Bewertung leider etwas runter, aber dennoch würde ich das Buch weiter empfehlen und wieder lesen.
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Sephonie - Zeit der Engel
Sephonie - Zeit der Engel
Jennifer Wolf
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