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In Serotonin, einer Geschichte über den 46-jährigen Florent-Claude, der an Depressionen leidet, sein Leben beenden möchte und daraufhin alle Zelte seines alten Lebens abreist, einen alten Freund aus Studienzeiten besucht und sein vergangenes Leben rekapituliert, nimmt sich Houllebecq dem Thema Landwirtschaft an, analysiert dahingehend kritisch die französische Politik und wirkt dabei sehr intelligent.

Seratonin hat mich von Anfang an sehr in seinen Bann gezogen (auch wenn es zwischendurch doch mal etwas langatmig war) und ich mochte den Zynismus im Erzählstil des Autors sehr gerne, sowie das es mit wenigen Protagonisten auskommt.
Was mich überhaupt erst gereizt war Houellebecq zu lesen war, dass der Autor durchaus gerne provoziert, gegen Politische Korrektheit stachelt. Trotz dieser Kenntnisse, habe ich einiges im Roman doch kritisch
gesehen. Viel geschriebenes fand ich sexistisch und auf Klischees beziehungsweise Stereotype gestützt, doch mit diesen Provokationen muss man wohl bei Houllebecq rechnen.

Insgesamt ist Seratonin meiner Meinung nach eine intelligente,interessante und kritische Beobachtung der Gesellschaft und seiner selbst.
Serotonin
Serotonin
Michel Houellebecq
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