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Nachdem ich bereits Das Haus der Verlassenen von der Autorin gelungen fand, war ich mir ziemlich sicher, dass mir auch Die verlorene Frau gefallen würde. Emily Gunnis schreibt in beiden Büchern von starken Frauen, die über die Jahrzehnte hinweg miteinander verbunden sind. Mit jeder Seite mit der die LeserInnen durch die Zeiten reisen, offenbaren sich weitere Geheimnisse.

Tatsächlich sollte ich Recht behalten mit meiner Erwartung, da mich auch diese Familiengeschichte begeistern konnte. Die Wechsel zwischen den Zeiten und Perspektiven sind sehr übersichtlich und daher ohne Probleme nachzuvollziehen. Hinzu kommt eine weitere Perspektive, die zunächst nicht zeitlich eingeordnet wird, hierdurch aber weiter Spannung aufbaut. Natürlich kann man sich bei solchen Geschichten schon vorher die groben Züge des Verlaufs vorstellen, doch hier geht es neben den kleineren und größeren Geheimnissen auch um die packende Auflösung und das Entwirren der einzelnen Fäden sowie die intensive Darstellung der zahlreichen Figuren. Denn letztere erhalten in diesem Roman allesamt ihre eigene Tiefe, nicht zuletzt dank der gut ausgearbeiteten Perspektivenwechsel.

Emily Gunnis hat wiederholt eine tragische Familiengeschichte über die Jahrzehnte hinweg erschaffen und mit ihren greifbaren Figuren sehr nachfühlbar werden lassen.
Die verlorene Frau
Die verlorene Frau
Emily Gunnis
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