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„Fingierte Revolution“ ist ein treffender Buchtitel für diese „literarischen Reportage“. In der ersten veröffentlichen Fassung hieß das Buch „Hundezeiten“, zwar auch passend, aber die gemeinte Anspielung ist nicht für viele sofort verständlich. Dieses Buch ist aus westdeutscher Sicht geschrieben. Es erklärt gut die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Beobachtungen, die ich auf meinen Reisen in Bulgarien gemacht habe und die Einzelheiten, die mir aus meinen Gesprächen mit Bulgaren vertraut sind. Die geschilderte Mafiaverstrickung gilt wohl in den anderen exkommunistischen Staaten in Osteuropa inklusive DDR und Russland ähnlich. Der Autor ist mit vielen Welten unserer Erde vertraut. Einige Stationen: Geboren in Bulgarien, Schulzeit in Kenia, Studium in Deutschland, Jahre in Südafrika und Indien. Aufmerksam geworden bin ich auf den Autoren durch die Dokumentation „Vorwärts und nie vergessen – Ballade über bulgarische Helden“ zu politischen Gefangenen. Mit dem Roman „Macht und Widerstand“, exemplarisch am Beispiel eines Anarchisten und eines Angehörigen des Staatssicherheitsapparates greift der Autor das Thema, wie die alten Herrschaftsstrukturen bis heute in Bulgarien fortwirken wieder auf.
Die fingierte Revolution
Die fingierte Revolution
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