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Cinder ist ein Cyborg: Teils mechanisch, teils menschlich. Außerdem ist sie die beste Mechanikerin des Landes, obwohl sie bettelarm ist und unter der Fuchtel ihrer Stiefmutter steht. Eines Tages taucht ausgerechnet Prinz Kai vor ihrem Marktstand auf und bittet sie, seinen Roboter zu reparieren. Denn der hat wichtige Informationen gespeichert, die über Krieg oder Frieden entscheiden können. Doch nicht nur, dass Cinder auf einmal dringend den Staatsgeheimnis-tragenden Roboter reparieren muss: Eine schreckliche Krankheit rafft die Menschen um sie herum dahin und auch hier scheint sie als einzige helfen zu können.
Die Story ist absolut Weltklasse. Es gibt ein paar parallelen dem Märchen Aschenputteln (von mir auch genannt Cinderella). Ich finde es nicht so viel Märchen darin steckt und nicht zu wenig. Einfach das perfekte Mittelmaß ist das.
Ich bin begeistert von den fantasievollen Ideen und Änderungen des Märchens. Die Autorin hat hier etwas ganz Eigenes, Neues entworfen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht diese Welt zu erkunden. Dabei gab es immer etwas Neues zu entdecken. Es werden interessante Probleme aufgeworfen, die es für die Charaktere zu lösen gibt.
Die Handlung fand ich durchgehend spannend. Lediglich der Einstieg war etwas holprig, weil man erst mal in die Geschichte kommen musste. Jedoch polterte man mitten in die Geschichte und wusste nicht so recht wo man dort gelandet war. Es ist keinesfalls ein schlechter Einstieg, weil ich es so sehr interessant fand herauszufinden was hier vor sich geht. Die ersten Unsicherheiten waren auch nach den ersten 3 Kapiteln beseitigt. Von da an stieg die Spannung stetig. Die Geschichte hat mich gepackt und nicht wieder losgelassen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sowohl aus Cinders als auch aus Prinz Kais Sicht geschrieben. Cinders Teil überwiegt dabei. Mir hat dieser Aspekt gut gefallen. So war es einfacher beide Handlungsweisen zu verstehen und konnte sie so auch besser hinterfragen. Das Buch liest sich sehr flüssig.
Die Buch Figuren sind einfach sehr gut beschrieben. Am besten hat mir Cinder gefallen. Weil sie war mir schon auf der Seite sofort sympatisch war und ihren trockene Humor und ihren Sarkasmus hat verdammt gut gefallen. Ihre beste Freundin Iko hat mir auch so gut gefallen. Vor allem ihre frechen vorlauten Kommentaren immer. Der Prinz Kai ist ein typische Prinz der kein Prinz sein will. Sondern ein ganzer normaler Bücher sein will. Leider kann er seine Situation nicht ändern. Am besten gefällt an den Prinzen das er für sein Volk wirklich alles tun versucht. Das sein Volk glücklich und in Frieden leben kann.
Diese Geschichte vereint gekonnt ganz verschiedene Genres: Märchen, Dystopie, Science Fiction und ein bisschen romantisch ist es auch noch. Man staunt vor sich hin und taucht ab in eine Manga ähnliche Welt, schließlich geht es um den asiatischen Staatenbund. Es geht actionreich zu, es ist gefährlich, aber zwischendurch wird Cinder immer wieder zu Cinderella, was großen Spaß macht. Ich konnte mich noch nicht ganz entscheiden, wer wohl die Fee ist, vermutlich Dr. Erland.
Eine überraschend neue Märchenadaption, die so charmant und spannend daher kommt, dass man sie einfach lesen muss. Allerdings war die überraschende Wendung am Ende doch sehr offensichtlich, was aber auch nicht weiter schlimm war: Dafür konnte man während des Lesens noch besser mitfiebern.
Die Luna-Chroniken 01: Wie Monde so silbern
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Marissa Meyer
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