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Realitätsnah. Jung. Besonders.
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Leseerlebnis:
Vor einigen Jahren habe ich schon ein ganz tolles Buch von Kyra Groh gelesen, was mir nicht aus dem Kopf geht, obwohl es mindestens schon 4 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe. Es handelt sich um "Pinguine verlieben sich nur einmal". Dementsprechend habe ich mich auch sehr gefreut, dass nun "Mein Leben als lexikalische Lücke" den Weg zu mir gefunden hat.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Benni und Jule in der Ich - Form erzählt. Beide befinden sich in einer Phase im Leben, in der sie sich noch selber suchen. Man kann sich wunderbar in beide hineinversetzen und wird an so manche Situation in seinem eigenen Erwachsenwerden erinnert.
Die Familien der beiden werden sehr überspitzt gezeichnet, was natürlich ein gutes stylistisches Mittel ist, um mehr Konflikte zu erzeugen und zum anderen forciert es das Erleben aus den Augen der Heranwachsenden, die ihre Familie eben so wahrnehmen.
"Ich suche mich, ich finde mich" ist wohl eine der intensivsten und sogleich anstrengendsten, wie auch einzigartigsten und unvergleichsten Zeiten im eigenen Leben, die hier wundervoll, authentisch und realitätsnah beschrieben wird. Dabei scheut sich die Autorin vor kaum einem Thema und schafft es zusätzlich noch sehr viel Charme und Humor in die Erzählung einfließen zu lassen.
Fazit :
Ein großartiger Roman über Freundschaft, Liebe, und das Erwachsenwerden; über das "Sichfinden", "Sichbehaupten" und das "Zusichstehen". Perfektes Coming-Off-Age Lesevergnügen und somit eine absolute Leseempfehlung!
Mein Leben als lexikalische Lücke
Mein Leben als lexikalische Lücke
Groh Kyra
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