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The Loop spielt in einer brutalen Zukunft, die wir durch den Protagonisten Luka kennenlernen dürfen. Luka sitzt im Gefängnis – warum und weshalb, das gilt es im Laufe der Geschichte zu erfahren, aber dank der immer mal kleinen hingeschmissenen Bröckchen war ich schon ziemlich neugierig. Sobald man in diesem Gefängnis, dem Loop, sitzt, hat man eigentlich keine Perspektive mehr außer vielleicht: überleben, aber viel mehr ist es nicht. Ich weiß nicht, ob ich diese ganzen Prozeduren mitgemacht hätte – denn im Loop hat man nur seine tägliche Routine und das Highlight ist eine Stunde Hofgang am Tag und der Besuch der Wärterin, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten wirklich viel für die Insassen macht. Ich LIEBE es übrigens, wie der Autor andere Bücher in die Geschichte eingebaut hat und Lukas Gedanken dazu. Tja, ansonsten ist man im Loop eigentlich nur Energie-Spender und das muss wirklich brutal schmerzhaft sein.

Die Handlung hat mir sehr gefallen. Ich war von Anfang an geschockt von den Ereignissen und dank der Ich-Perspektive von Luka hatte ich eine richtig krasse Atmosphäre während des Lesens. In Lukas Gedanken- und Gefühlswelt einzutauchen hat dieses Buch noch extremer gemacht. Ich war direkt in der Handlung drin. Mir fiel der Einstieg also sehr leicht.

Der 16-jährige Luka Kane hat mir als Charakter mehr als gut gefallen. Er war realistisch, aber auch optimistisch und war mir von seiner Art her wirklich sympathisch. Ich denke, dass ich deswegen auch so mit ihm und seinen Freunden mitgefiebert habe. Sie sind alle unterschiedlich und haben besondere Eigenschaften oder Merkmale, sodass sie gut im Gedächtnis bleiben.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Das „Loop“ wird detailliert beschrieben, wodurch man sich sehr gut das Hochsicherheitsgefängnis vorstellen kann. Nebenbei erfahren wir als Leser viel über die Welt. Kriege, Atombomben, Überwachung – alles Aspekte, welche die Welt des Buches charakterisieren. Dadurch entsteht ein gelungenes Gesamtpaket. Die Geschichte wies einen durchgängigen Spannungsbogen auf. Ich habe mit Luke gefiebert und die Geschichte interessiert verfolgt. An manchen Stellen habe ich an der Jugendfreigabe gezweifelt, da manche Stellen im Buch recht brutal sind und ich diese eher aus Thrillern kenne.

„The Loop“ ist ein Pageturner der Extraklasse und nichts für schwache Nerven. Dieses Buch sorgte mit seiner einnehmenden Atmosphäre, dem dystopischen Zukunftsszenario, den packenden Geschehnissen, den gefährlichen Herausforderungen und all der actionreichen Spannung bei mir beim Lesen für Herzrasen und Aufregung. Ich konnte die Geschichte nicht mehr aus den Händen legen und war gefangen genommen von einem Sog aus interessanten Offenbarungen und schonungslosen Geschehnissen. Dieses Buch hat den Vergleich mit der für mich genialen Maze Runner-Reihe wirklich verdient, denn „The Loop“ ist genauso klasse und teilweise sogar noch packender und fesselnder!
The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)
The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)
Ben Oliver
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