Sina lässt uns in ihr Tagebuch blicken und somit in ihre Erlebnis-, Gefühls- und Gedankenwelt. Die Fünfzehnjährige denkt sie sei zu dich und begibt sich auf den irrsinnigen Weg des Schlankheitswahns. Jeden Tag beginnt sie mit einer Auflistung was und wie viel sie gegessen hat und was sie wiegt. Alles dreht sich darum dünner, dünner und noch dünner zu werden - bis man eben weg ist.

Ich habe das Buch schon mehrfach gelesen, das erste Mal als Teenie. Dieses Buch schafft eine bizarre Symbiose aus Faszination und abstoßendem Missverständnis. Der Wechsel zwischen Tagebuch und Erzählung macht Sina als Charakter nahbar und zieht einen in den Bann. Beim Lesen hatte ich durchgehend ein bedrückendes Gefühl und konnte diesen Zwang in dem Sina lebt nachfühlen.

Erst jetzt als ich das Buch wieder in der Hand hatte um diesen Beitrag zu schreiben, ist mir aufgefallen, dass der Titel auf dem Cover in verschiedenen Dicken gedruckt wurde. Dies unterstreicht zusätzlich das Verschwinden von Sina. Ich weiß noch, dass ich als Teen eher auf das tauchende Mädchen geachtet habe und das Verschwinden mit dem Abtauchen in der Magersucht asoziiert habe.
Dann bin ich eben weg
Dann bin ich eben weg
Christine Fehér
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